Erfolg ist unternehmerischer Spirit, kombiniert mit professionellen Strukturen

„Familie schafft Mehrwert“ – so titelt das Anlagemagazin der Bösen-Zeitung Rendite in der Mai-Ausgabe. Damit ist ein weiterer Beweis erbracht, dass Familienunternehmen erfolgreicher sind als Nicht-Familienunternehmen.

Von Dr. Alexander Koeberle-Schmid und Maxi Unger

Der DaxPlus Family 30 Index, der die Wertentwicklung der 30 größten und liquidesten deutschen Familienunternehmen widerspiegelt, hat von Dezember 2012 bis Dezember 2017 um rund 110 % zugelegt und damit den Dax um 37 Prozentpunkte geschlagen.

 

 

Was ist der Grund für den Erfolg?

 

Die Gründe für diese stolze Leistung liegen laut Rendite-Magazin darin,

  • dass Fremdmanager in Familienunternehmen besser kontrolliert würden,
  • Familienunternehmen über eine solidere Kapitalbasis verfügten, und
  • im DaxPlus Family 30 Index viele „Hidden Champions“, also Weltmarktführer mit unverwechselbaren Kompetenzen, vertreten seien.

 

Wir möchten diese Gründe näher beleuchten, denn aus unserem Blickwinkel verbinden sich hier zwei spezifische positive Merkmale börsennotierter Familienunternehmen.

 

Erstens: Transparenz und professionelle Governance

 

Börsennotierte Familienunternehmen unterliegen den Anforderungen des Kapitalmarktes an Transparenz und Governance. Sie weisen dadurch eine Transparenz nach außen und insbesondere auch nach innen auf, die die Steuerung des Unternehmens deutlich verbessern. Dazu tragen ein professionelles Berichtswesen, eine am Unternehmen und den Aktionären orientierte Ausschüttungspolitik sowie eine sinnvolle Aufteilung zwischen Management-, Entscheidungs- und Kontrollkompetenzen zwischen den unterschiedlichen Organen erheblich bei. Nicht-börsennotierte Familienunternehmen könnten von ihren börsennotierten Schwestern professionelle Führungs- und Kontrollstrukturen im Rahmen dessen, was wirklich sinnvoll ist, übernehmen.

 

Zweitens: Ein Visionär, der „gechallenged“ wird

 

Zudem haben börsennotierte Familienunternehmen einen Lenker und Visionär aus der Familie, der für die Unternehmensentwicklung und -strategie verantwortlich ist, sie vorantreibt und an ihrem langfristigen Erfolg gemessen wird. Das unterscheidet börsennotierte Familienunternehmen von typischen Publikumsgesellschaften. Der Familienunternehmer oder sein Fremdmanagement, das im Auftrag einer starken Familie agiert, ist primär langfristigen Zielen verpflichtet. Parallel dazu werden bei börsennotierten Familienunternehmen auch viertel- und halbjährliche Ergebnisse abgebildet und verlangt. Auch diese Kombination aus Langfrist- und Kurzfristzielen ist eine Technik der Erfolgskontrolle und -steuerung, die nicht-börsennotierte Familienunternehmen übernehmen könnten.

Daneben werden die Entscheidungen des Familien-Vorstands und der Mehrheits-Aktionäre eines börsennotierten Familienunternehmens regelhaft von familienexternen Eigentümern hinterfragt. Dieses „Challengen“ würde auch manchen nicht-börsennotierten Familienunternehmern guttun.

 

Mehrwert der kritischen Strategiekontrolle durch Aufsichtsrat und Beirat

 

Börsennotierte Familienunternehmen haben einen Aufsichtsrat, dem auch der Vorstand aus der Familie Rechenschaft schuldet. In nicht-börsennotierten Familienunternehmen ist das anders. Doch ein mit den richtigen Kompetenzen ausgestatteter Beirat als gleichzeitig wohlmeinender und kritisch herausfordernder Kontrolleur kann den Unternehmer vor Fehlentscheidungen bewahren.

Vor einiger Zeit erzählte uns ein sehr erfolgreicher Familienunternehmer: „Ich werden meinem Beirat ewig dankbar sein, weil er mich von einer gravierenden Fehlentscheidung zurückgehalten hat, obwohl ich damals darüber geflucht habe, dass mir mein eigener Beirat in die Quere kam, den ich schließlich selber ausgewählt hatte“. Dieser Unternehmer plante ein unterschriftsreifes Investment in Asien, als ihm einfiel, dass er seinen Beirat zu involvieren habe. Dieser tagte, teilte dem erstaunten Unternehmer sein einhelliges Veto zu der Investition mit und begründete das mit zu hohen unternehmerischen Risiken aufgrund patentrechtlicher Fragen, des Kursrisikos und der Volatilität des Absatzmarktes.

 

Entweder wir finden einen Weg, oder wir machen einen.

Das könnte Sie auch interessieren

Von den Windsors lernen

Das Haus Windsor, eines der ehrwürdigsten Familienunternehmen der Welt, hat zu Pfingsten unter großer öffentlicher Anteilnahme den Kreis seines Führungspersonals erweitert. Der genaue Hergang des Auswahlverfahrens bleibt Geschäftsgeheimnis.

mehr lesen

Von den Windsors lernen

Das Haus Windsor, eines der ehrwürdigsten Familienunternehmen der Welt, hat zu Pfingsten unter großer öffentlicher Anteilnahme den Kreis seines Führungspersonals erweitert. Der genaue Hergang des Auswahlverfahrens bleibt Geschäftsgeheimnis.

KOEBERLE-SCHMID & UNGER Family Business Advisors stellen sich vor

Ab April 2018 beraten wir gemeinsam Unternehmerfamilien in den Spannungsfeldern Vermögen und Verpflichtung, Macht und Verzicht, Konflikt und Konsens.

Erfolg ist unternehmerischer Spirit, kombiniert mit professionellen Strukturen

Familie schafft Mehrwert – so titelt das Anlagemagazin der Bösen-Zeitung „Rendite“ in der Mai-Ausgabe. Wieso?

Konfliktmanagement auf Arabisch

Gemeinsame Konfliktlösungsstrategien gehören zu den erfolgskritischen Kompetenzen einer Unternehmerfamilie. Zwei Aspekte sind dabei von zentraler Bedeutung.

Structure follows Strategy in Family Firms

Die Family Business Governance in einem Familienunternehmen muss zur Unternehmens- und Familienstrategie passen. Drei zentrale Fragenkomplexe leiten sich daraus ab.

KOEBERLE-SCHMID & UNGER
Family Business Advisors GbR
Schlüterstraße 19, 10625 Berlin
T. +49 30 3233012

Dr. Alexander Koeberle-Schmid
M. +49 170 9074587
E. koeberle-schmid@fb-advisors.de

Maxi Unger
M. +49 170 4820812
E. unger@fb-advisors.de

Structure follows Strategy in Family Firms

Die Family Business Governance in einem Familienunternehmen muss zur Unternehmens- und Familienstrategie passen. Drei zentrale Fragenkomplexe leiten sich daraus ab.

Von Dr. Alexander Koeberle-Schmid

Eine gute Family Business Governance ist für den ökonomischen Erfolg eines Familienunternehmens und den Zusammenhalt der Gesellschafterfamilie von entscheidender Bedeutung. Doch die Family Business Governance muss zur Unternehmens- und Inhaberstrategie passen und nicht umgekehrt. Der Frage, wie das gut gelingen kann, bin ich in einem Vortrag auf Einladung von KPMG, Swedbank und dem Baltic Institute of Corporate Governance vor mehr als 60 Unternehmerinnen und Unternehmern in Riga nachgegangen.

Die Erfolgsfaktoren, die Unternehmer häufig nennen, sind Innovation, gemeinsame Zielorientierung und Werte sowie transparente und umfassende Kommunikation.

 

Daraus leiten sich drei zentrale Fragekomplexe ab, auf die mein Vortrag Strategie- und Governance-Antworten gegeben hat.

  • Welche Werte und Ziele bestehen für Familie und Unternehmen, und welche Auswirkungen haben diese auf die Führungs- und Kontrollstrukturen, auf das Wachstum des Unternehmens in Relation zur Familie und auf Kommunikationsregeln innerhalb der Gesellschafterfamilie?
  • Wie können Familienunternehmen ihren Inhaberbonus, durch den eine Familie Vertrauen am Markt schafft, erfolgsfördernd nutzen? Wie schafft es eine Inhaberfamilie, ihre Innovationskraft trotz ihrer zunehmenden Größe beizubehalten oder sogar zu steigern? Welche Auswirkungen hat das auf die Aufgabenverteilung, Kommunikation und Entscheidungsmacht im Management sowie auf die Frage der Führungsnachfolge?
  • Wie können Kommunikation, Offenheit und Transparenz im Unternehmen und in der Familie gesteigert werden? Welche Maßnahmen tragen konkret dazu bei?

 

Die sich an den Vortrag anschließende Diskussion zeigte, dass genau diese Fragen die Anwesenden bei der strategischen Ausrichtung ihrer Unternehmen beschäftigen. Interessant war ebenfalls, dass viele mit dem Gedanken spielen, ihr Unternehmen, das sie die letzten 20 bis 30 Jahre aufgebaut hatten, nicht an die nächste Generation zu übergeben, sondern zu verkaufen. Mein Eindruck war, dass der Verkauf in Lettland häufiger als Nachfolgelösung gewählt wird als in Deutschland, wo mehr als die Hälfte der Familienunternehmer den Fortbestand in Familienhand bevorzugt und nur 29 ihr Unternehmen verkaufen.

 

Entweder wir finden einen Weg, oder wir machen einen.

Das könnte Sie auch interessieren

Von den Windsors lernen

Das Haus Windsor, eines der ehrwürdigsten Familienunternehmen der Welt, hat zu Pfingsten unter großer öffentlicher Anteilnahme den Kreis seines Führungspersonals erweitert. Der genaue Hergang des Auswahlverfahrens bleibt Geschäftsgeheimnis.

mehr lesen

Von den Windsors lernen

Das Haus Windsor, eines der ehrwürdigsten Familienunternehmen der Welt, hat zu Pfingsten unter großer öffentlicher Anteilnahme den Kreis seines Führungspersonals erweitert. Der genaue Hergang des Auswahlverfahrens bleibt Geschäftsgeheimnis.

KOEBERLE-SCHMID & UNGER Family Business Advisors stellen sich vor

Ab April 2018 beraten wir gemeinsam Unternehmerfamilien in den Spannungsfeldern Vermögen und Verpflichtung, Macht und Verzicht, Konflikt und Konsens.

Erfolg ist unternehmerischer Spirit, kombiniert mit professionellen Strukturen

Familie schafft Mehrwert – so titelt das Anlagemagazin der Bösen-Zeitung „Rendite“ in der Mai-Ausgabe. Wieso?

Konfliktmanagement auf Arabisch

Gemeinsame Konfliktlösungsstrategien gehören zu den erfolgskritischen Kompetenzen einer Unternehmerfamilie. Zwei Aspekte sind dabei von zentraler Bedeutung.

Structure follows Strategy in Family Firms

Die Family Business Governance in einem Familienunternehmen muss zur Unternehmens- und Familienstrategie passen. Drei zentrale Fragenkomplexe leiten sich daraus ab.

KOEBERLE-SCHMID & UNGER
Family Business Advisors GbR
Schlüterstraße 19, 10625 Berlin
T. +49 30 3233012

Dr. Alexander Koeberle-Schmid
M. +49 170 9074587
E. koeberle-schmid@fb-advisors.de

Maxi Unger
M. +49 170 4820812
E. unger@fb-advisors.de

„Viele schätzen die Gründung eines Family Office falsch ein“

Das Unternehmen, das Lebenswerk ist verkauft. Auf dem Konto liegen nach dem Cash-Event mehrere Dutzend oder gar Hunderte Millionen Euro. Was tun? Interview mit Dr. Alexander Koeberle-Schmid

Ein neues Buch über Family Office soll vor allem als Praxisleitfaden Orientierung für Vermögende als auch Family Officer bieten.

 

private banking magazin:
Ihr jüngst erschienenes Buch „Das Family Office – Ein Praxisleitfaden“ ist nicht das erste Werk zum Thema. Was war Ihre Motivation, zum Thema Family Office nachzulegen?

Alexander Koeberle-Schmid:
Das Buch ist ein Gemeinschaftsprojekt von Boris Canessa, Jens Escher, Peter Preller, Christoph Weber und mir. Die Idee zum Buch entstand bei einer Reise zu einer Konferenz von Familienunternehmen in den USA. Dort habe ich zahlreiche Ratgeberbände zum Thema gesehen – alle auf Englisch und die meisten recht umfangreich. In Deutschland gibt es zwei, drei Bücher zum Thema, die allerdings klassische Fachbücher sind.

 

Was sagen Sie dazu?

Schreiben Sie uns

Das könnte Sie auch interessieren

Von den Windsors lernen

Das Haus Windsor, eines der ehrwürdigsten Familienunternehmen der Welt, hat zu Pfingsten unter großer öffentlicher Anteilnahme den Kreis seines Führungspersonals erweitert. Der genaue Hergang des Auswahlverfahrens bleibt Geschäftsgeheimnis.

mehr lesen

Von den Windsors lernen

Das Haus Windsor, eines der ehrwürdigsten Familienunternehmen der Welt, hat zu Pfingsten unter großer öffentlicher Anteilnahme den Kreis seines Führungspersonals erweitert. Der genaue Hergang des Auswahlverfahrens bleibt Geschäftsgeheimnis.

KOEBERLE-SCHMID & UNGER Family Business Advisors stellen sich vor

Ab April 2018 beraten wir gemeinsam Unternehmerfamilien in den Spannungsfeldern Vermögen und Verpflichtung, Macht und Verzicht, Konflikt und Konsens.

Erfolg ist unternehmerischer Spirit, kombiniert mit professionellen Strukturen

Familie schafft Mehrwert – so titelt das Anlagemagazin der Bösen-Zeitung „Rendite“ in der Mai-Ausgabe. Wieso?

Konfliktmanagement auf Arabisch

Gemeinsame Konfliktlösungsstrategien gehören zu den erfolgskritischen Kompetenzen einer Unternehmerfamilie. Zwei Aspekte sind dabei von zentraler Bedeutung.

Structure follows Strategy in Family Firms

Die Family Business Governance in einem Familienunternehmen muss zur Unternehmens- und Familienstrategie passen. Drei zentrale Fragenkomplexe leiten sich daraus ab.

KOEBERLE-SCHMID & UNGER
Family Business Advisors GbR
Schlüterstraße 19, 10625 Berlin
T. +49 30 3233012

Dr. Alexander Koeberle-Schmid
M. +49 170 9074587
E. koeberle-schmid@fb-advisors.de

Maxi Unger
M. +49 170 4820812
E. unger@fb-advisors.de

Warum eine Familienverfassung für Firmen wichtig ist

Oetker, Aldi, Tönnies, Gerry Weber: Viele große wie kleine Unternehmen in Deutschland sind im vergangenen Jahr in Schwierigkeiten geraten, weil sich Mitglieder der Gründerfamilien nicht einig über die Strategie waren oder erbittert über die künftige Führung stritten. Eine Studie von Dr. Alexander Koeberle-Schmid

Den Familienfrieden wiederherzustellen, daran hängt häufig nicht weniger als das Überleben vieler Unternehmen in Deutschland – im Streit lässt sich langfristig keine Firma erfolgreich führen.

 

 

Eine “Familienverfassung” mit verbindlichen Grundregeln ist hilfreich, um den Familienfrieden in Unternehmen zu sichern.

 

Gründerfamilien, die eine solche Familiencharta installieren, sind oft wirtschaftlich erfolgreicher und fühlen sich dem Unternehmen stärker verbunden: Das sei nicht auf höhere Renditen zurückzuführen, sondern darauf, dass sich die Gesellschafter besser in das Unternehmen eingebunden fühlen. Das sind die Kernergebnisse der Studie “Auf ewig verbunden – (Regulierte) Emotionen im Familienunternehmen” von KPMG in Zusammenarbeit mit dem Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen (FIF) der Zeppelin Universität.

Was sagen Sie dazu?

Schreiben Sie uns

Das könnte Sie auch interessieren

Von den Windsors lernen

Das Haus Windsor, eines der ehrwürdigsten Familienunternehmen der Welt, hat zu Pfingsten unter großer öffentlicher Anteilnahme den Kreis seines Führungspersonals erweitert. Der genaue Hergang des Auswahlverfahrens bleibt Geschäftsgeheimnis.

mehr lesen

Von den Windsors lernen

Das Haus Windsor, eines der ehrwürdigsten Familienunternehmen der Welt, hat zu Pfingsten unter großer öffentlicher Anteilnahme den Kreis seines Führungspersonals erweitert. Der genaue Hergang des Auswahlverfahrens bleibt Geschäftsgeheimnis.

KOEBERLE-SCHMID & UNGER Family Business Advisors stellen sich vor

Ab April 2018 beraten wir gemeinsam Unternehmerfamilien in den Spannungsfeldern Vermögen und Verpflichtung, Macht und Verzicht, Konflikt und Konsens.

Erfolg ist unternehmerischer Spirit, kombiniert mit professionellen Strukturen

Familie schafft Mehrwert – so titelt das Anlagemagazin der Bösen-Zeitung „Rendite“ in der Mai-Ausgabe. Wieso?

Konfliktmanagement auf Arabisch

Gemeinsame Konfliktlösungsstrategien gehören zu den erfolgskritischen Kompetenzen einer Unternehmerfamilie. Zwei Aspekte sind dabei von zentraler Bedeutung.

Structure follows Strategy in Family Firms

Die Family Business Governance in einem Familienunternehmen muss zur Unternehmens- und Familienstrategie passen. Drei zentrale Fragenkomplexe leiten sich daraus ab.

KOEBERLE-SCHMID & UNGER
Family Business Advisors GbR
Schlüterstraße 19, 10625 Berlin
T. +49 30 3233012

Dr. Alexander Koeberle-Schmid
M. +49 170 9074587
E. koeberle-schmid@fb-advisors.de

Maxi Unger
M. +49 170 4820812
E. unger@fb-advisors.de

Das Ende der Alleinherrschaft

Die Patriarchen haben ausgedient. So lautet das Ergebnis einer Studie. Kommunikation ist für den Frieden unter den Verwandten wichtig und dann läuft es auch in der Firma besser. Artikel mit Zitaten von Dr. Alexander Koeberle-Schmid

Von Elisabeth Dostert

Die alten Bilder hängen noch – an den Wänden – und in den Köpfen. Der Patriarch in Öl auf Leinwand. Aber die älteren Herren mit strengem Blick sind ein Auslaufmodell. Früher seien Familienunternehmen deutlich autoritärer geführt worden als heute, sagt Alexander Koeberle-Schmid, Spezialist für Familienunternehmen bei der Beratungsgesellschaft KPMG. “Der Führungsstil hat sich gewandelt.” Im Großen und Ganzen agieren die Familien “sehr viel” professioneller als noch vor Jahren. “Alleinherrscher gibt es kaum mehr.” Die Familien führen heute ihre Firmen meistens partizipativ oder kooperativ. In den allermeisten Fällen ist der Führungsstil sogar eine Kombination daraus. Der Experte nennt das eine situative Führung.

Was sagen Sie dazu?

Schreiben Sie uns

Das könnte Sie auch interessieren

Von den Windsors lernen

Das Haus Windsor, eines der ehrwürdigsten Familienunternehmen der Welt, hat zu Pfingsten unter großer öffentlicher Anteilnahme den Kreis seines Führungspersonals erweitert. Der genaue Hergang des Auswahlverfahrens bleibt Geschäftsgeheimnis.

mehr lesen

Von den Windsors lernen

Das Haus Windsor, eines der ehrwürdigsten Familienunternehmen der Welt, hat zu Pfingsten unter großer öffentlicher Anteilnahme den Kreis seines Führungspersonals erweitert. Der genaue Hergang des Auswahlverfahrens bleibt Geschäftsgeheimnis.

KOEBERLE-SCHMID & UNGER Family Business Advisors stellen sich vor

Ab April 2018 beraten wir gemeinsam Unternehmerfamilien in den Spannungsfeldern Vermögen und Verpflichtung, Macht und Verzicht, Konflikt und Konsens.

Erfolg ist unternehmerischer Spirit, kombiniert mit professionellen Strukturen

Familie schafft Mehrwert – so titelt das Anlagemagazin der Bösen-Zeitung „Rendite“ in der Mai-Ausgabe. Wieso?

Konfliktmanagement auf Arabisch

Gemeinsame Konfliktlösungsstrategien gehören zu den erfolgskritischen Kompetenzen einer Unternehmerfamilie. Zwei Aspekte sind dabei von zentraler Bedeutung.

Structure follows Strategy in Family Firms

Die Family Business Governance in einem Familienunternehmen muss zur Unternehmens- und Familienstrategie passen. Drei zentrale Fragenkomplexe leiten sich daraus ab.

KOEBERLE-SCHMID & UNGER
Family Business Advisors GbR
Schlüterstraße 19, 10625 Berlin
T. +49 30 3233012

Dr. Alexander Koeberle-Schmid
M. +49 170 9074587
E. koeberle-schmid@fb-advisors.de

Maxi Unger
M. +49 170 4820812
E. unger@fb-advisors.de